Viel Freude auf dem Motorrad. Helme bieten Sicherheit.

Auf zwei Rädern der Sonne entgegen - das ist vor allem in den Sommermonaten ein Traum vieler Menschen. Sie lieben die Fahrt auf dem Motorrad. Helme schützen dabei vor schweren Verletzungen.

Motorradfahren ist für viele Menschen eine große Leidenschaft. Sie lieben das Gefühl der Freiheit und durchaus hin und wieder den Rausch der Geschwindigkeit. Sobald im Frühling der Schnee geschmolzen ist, sind auch schon die ersten Motorräder auf den Straßen. Bei aller Euphorie ist immer zu bedenken, dass das Motorradfahren gewisse Risiken mit sich bringt. Motorräder haben keine Deformationszonen. Der Fahrer und sein Sozius werden nicht wie im Auto durch eine stabile Stahlkarosserie geschützt. Im Falle eines Unfalles sind Fahrer und Beifahrer also nur unzureichend vor Schäden sicher. Es ist zwingend erforderlich, dass Motorradfahrer für jede Fahrt entsprechende Schutzkleidung anziehen.

Wichtig für die Fahrt auf dem Motorrad: Helme, bzw. Schutzhelme für Fahrer und Beifahrer. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben und verhindern bei einem Unfall Verletzungen an Kopf, im Gesicht und am Hals. Sie haben bereits sehr oft Leben gerettet und sollten nach einem Sturz nicht weiter verwendet werden, weil sie keinen ausreichenden Unfallschutz mehr bieten, sobald sie beschädigt sind. Die Beschädigung muss dabei nicht unbedingt mit dem bloßen Auge sichtbar sein.

Zur weiteren Ausrüstung eines Motorradfahrers gehören stabile Hosen und Jacken mit Protektoren, die vor eventuellen Abschürfungen und Schlägen schützen können. Außerdem werden Handschuhe und spezielles Schuhwerk für eine gute und sichere Fahrt benötigt.

Die Schutzkleidung ist mit einer Deformationszone eines Autos nicht zu vergleichen, aber sie hält leichte bis mittelschwere Einwirkungen auf den Körper des Motorradfahrers ab. Mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wird sie also sicherer, die Fahrt auf dem Motorrad. Helme sollten aber nicht nur beim Motorradfahren getragen werden, sondern auch während der Fahrt auf einem Quad (kleine Kraftfahrzeuge mit 4 Rädern, aber ohne eine den Fahrer umschließende Karosserie) und auch beim Fahrradfahren. Hierfür gibt es spezielle Fahrradhelme, die den Kopf zuverlässig vor Verletzungen schützen.

Wenn man als Ersthelfer zu einem Unfallort kommt und bei dem Unfall ein Motorradfahrer beteiligt ist, dann sollte man dem verunglückten, und eventuell bewusstlosen, Fahrer den Helm vorsichtig abnehmen, damit er nicht erstickt. Die Annahme, dass man den Helm auflassen sollte, ist überholt. Wichtig ist, dass bei der Abnahme der Kopf des Unfallopfers stabilisiert, und der Helm vorsichtig gelöst wird.

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