Herzinfarkt-Folgen und was man gegen sie tun kann

Die Folgen eines Herzinfarktes sind in der Regel schwer und bedürfen einer besonderen Therapie. Wer aber weiß, wie er mit ihnen umzugehen hat, kann trotzdem noch lange weiterleben.

Ein Herzinfarkt ist eine typische Alterserscheinung, sprich, die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes steigt mit zunehmendem Alter. Wenn es einmal zu einem Herzinfarkt gekommen ist und der Betroffene ihn überleben konnte, stellt sich die Frage, was für Folgen sich daraus ergeben und wie man mit ihnen umgehen soll. Es ist dann wichtig zu wissen, wie die Therapie aussieht, was man dabei beachten soll und wie man durch den richtigen Umgang mit den Folgen seine Lebensqualität verbessern und sein Leben verlängern kann.

Das größte Problem bei einem Herzinfarkt besteht darin, dass während des Infarktes die Blutversorgung des Herzens nicht mehr richtig gewährleistet ist und es damit zu einem Absterben von Gewebe kommen kann. Der Herzmuskel erreicht dann in der Folgezeit nicht mehr seine volle Leistungsfähigkeit und die Person kann eventuell nicht mehr an ihr gewohntes Aktivitätsniveau anschließen. Von besonderer Bedeutung ist es hier auch, dass Herzzellen sich nicht regenerieren können, man mit den Folgen also dauerhaft wird leben müssen.

Weitere Beeinträchtigungen, die sich als Folge eines Herzinfarktes ergeben können, sind etwaige Herzrhythmusstörungen, Entzündungen des Herzmuskels oder eine allgemeine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Doch welche Therapiemöglichkeiten gibt es nun? Wichtig ist erst einmal, dass mit einer Therapie so früh wie möglich begonnen werden sollte und dass sie über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden muss. Regelmäßigkeit ist hier der Schlüsselbegriff, denn nur so kann der Person ein Leistungsniveau wiederverschafft werden, mit dem es ihr Leben auch in Zukunft gut bestreiten kann. Hierzu gehört insbesondere die Krankengymnastik, für die es spezielle Angebote für Menschen mit Herzerkrankungen gibt. Die Krankengymnastik ist auch die ideale Möglichkeit, einem möglichen ersten Herzinfarkt oder sogar einem weiteren Herzinfarkt vorzubeugen. Weitere sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen sind auch die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks sowie des Blutzuckerspiegels. Hier lassen sich häufig Warnsignale ablesen, bei deren Beachtung es gar nicht erst zu einem Infarkt kommen muss.

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