Personal Computer als moderner technischer Mitarbeiter?

Man kann wohl behaupten, dass heute jedes Unternehmen über mindestens einen Personal Computer verfügt. Dieser übernimmt mittlerweile Verwaltungs- und Produktionsaufgaben im modernen Geschäftsprozess

Die Bezeichnung Personal Computer heißt übersetzt: „persönlicher Computer“ Dieser Name beschreibt die Funktion jedoch nicht ganz. Die Übersetzung müsste eher „Einzelplatzrechner" lauten. Denn es nimmt genau eine Person an diesem Personal Computer Platz. Es ist auch nicht gesagt, dass dieser Computer der Person gehören muss, die ihn benutzt.

Der Aufbau des Gerätes ist jedoch immer gleich, auch wenn sich die jeweiligen Komponenten in Aussehen und Funktionalität unterscheiden. Die Ein- und Ausgabe von Daten wird durch so genannte Peripheriegeräte ermöglicht. Zu den Eingabegeräten zählen beispielsweise die Tastatur oder eine Maus. Zu den Ausgabegeräten gehören zum Beispiel ein Monitor oder ein Drucker. Der Personal Computer selbst besteht aus einer Reihe von internen Komponenten, die in der Regel nicht betrachtet werden können, ohne den Rechner in seine Einzelteile zu zerlegen. Dazu zählen unter anderem die zentrale Recheneinheit, das so genannte Motherboard, und der Hauptspeicher. Die Funktionsweise jeder einzelnen Komponente füllt ganze Buchbände und ist meist auch zu kompliziert, um sie ohne fundierte Fachkenntnisse zu verstehen. Will man es einfach ausdrücken, kann man sagen, dass mit Hilfe elektronisch erzeugter Signale eine Maschine gesteuert wird. Diese kann je nach Bedarf die verschiedensten Aktionen ausführen. Somit lässt sie sich in fast alle Bereiche des täglichen Lebens, der Wirtschaft,von Kultur und Sport integrieren. Zum Beispiel kann man Musik abspielen, Bilder malen und schwierigste mathematische Formeln berechnen.

Wie aber hilft eine solche Rechenmaschine in einem modernen Unternehmen? Um diese Frage zu beantworten, muss man die Benutzung des Personal Computers unter mehreren Aspekten betrachten. Zum einen übernimmt er die vielfältigsten Verwaltungsaufgaben. Er kann Rechnungen ohne Aufwand speichern, vervielfältigen und verteilen. Er ermöglicht den Zugriff auf Akten und Daten in Sekundenschnelle und verringert beispielsweise den Papierverbrauch auf ein Minimum. Zum anderen muss man den Computer in der Industrie betrachten. Auch hier beschleunigt er Abläufe und beugt möglichen menschlichen Fehlern vor. Hier lässt sich als Beispiel eine vollautomatische Bonbonproduktionsanlage nennen. Ein Mitarbeiter gibt über eine Tastatur nur das gewünschte Produkt ein. Die Anlage übernimmt dann die Auswahl der Zutaten, die Produktion und die Verpackung des Produktes computergesteuert und vollautomatisch.

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