Weiterbildung Betriebswirt: Chance für sichere Karriere
Betriebswirte müssen Flauten auf dem Arbeitsmarkt kaum fürchten; sie haben fast immer Konjunktur. Eine Weiterbildung Betriebswirt ist deshalb die Garantiekarte für eine sichere berufliche Karriere.
Betriebswirte haben in den vergangenen Jahrzehnten unter Einbrüchen auf dem Arbeitsmarkt kaum leiden müssen: Für sie war immer Konjunktur. Für viele junge Menschen mit einer kaufmännischen Ausbildung ist eine Weiterbildung Betriebswirt deshalb verlockend. Bei erfolgreichem Abschluss hat man seine Füße sicher auf die Sprossen der beruflichen Karriereleiter gestellt.
Ein klassischer Fall könnte so aussehen: Nach Realschulabschluss und einer erfolgreichen kaufmännischen Ausbildung in der Industrie oder im Handel ist man mit den beruflichen Perspektiven, die sich danach eröffnen, nicht mehr zufrieden. Man möchte sich neue Möglichkeiten erschließen, die zunächst zum Besuch einer Fachoberschule und anschließend einer Fachhochschule führen. Nach – in der Regel – dreijährigem Studium hat man bei Erfolg den „Betriebswirt“ samt zugehörigem Titel in der Tasche: Diplom-Kaufmann (FH), wobei FH für Fachhochschule steht, oder Diplom-Betriebswirt. Von Hochschule zu Hochschule und von Bundesland zu Bundesland ist das ein bisschen anders, und seit einigen Jahren erwerben immer mehr Absolventen den Titel eines „Bachelor of Arts in Economics“. Wer damit noch nicht zufrieden ist, kann in weiteren zwei Semestern zusätzliche Kenntnisse erwerben und sich dann als „Master of Arts in Economics“ auf dem Arbeitsmarkt bewerben. Bei der Stellensuche macht sich der Master-Abschluss meistens bezahlt: Man bekommt die attraktiveren Angebote, was sowohl für die Arbeitsinhalte als auch für das Gehalt gilt.
Einige Fachhochschulen oder „Hochschulen of Applied Sciences“, wie sie sich heute gern nennen, bieten die Weiterbildung Betriebswirt auch berufsbegleitend an. Wer sich dafür entscheidet, muss sich auf ein paar harte Jahre fast ohne Freizeit gefasst machen: Schließlich wollen Job und Studium parallel zueinander bewältigt sein. Andererseits studiert man in relativer wirtschaftlicher Sicherheit, denn man bleibt ja auf der Gehaltsliste seines Arbeitgebers. Vor allem für Weiterbildungs-Aspiranten mit Familie ist das eine attraktive Alternative zum Vollzeitstudium.
Nach erfolgreicher Qualifikation bieten sich dem Absolventen attraktive berufliche Möglichkeiten. Seine Lieblings-Arbeitsgebiete sollte er aber bereits vor dem Studium kennen, um dann die entsprechenden Schwerpunkte zu wählen. Personalwesen, Marketing, Finanzwesen und Controlling sind nur einige der Themen, auf die man sich konzentrieren kann.