Weiterbildung Business English als Zusatzqualifikation

Egal ob am Telefon, in E-Mails, auf Messen oder beim Geschäftsessen mit ausländischen Partnern: Die Beherrschung von Geschäftsenglisch ist essentiell, wenn es um das Verhandeln mit internationalen Firmen geht.

Wir leben heute in einer globalisierten Welt. Durch weltweiten Einzug des Internets ist es uns möglich, Videokonferenzen abzuhalten und Geschäfte über das Netz zu erledigen. In der Arbeitswelt ist es daher wichtig, verhandlungssicheres Englisch zu beherrschen. Internationalen Geschäftspartnern müssen Konzepte nahegelegt und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verständlich gemacht werden. Business English heißt das Zauberwort. Aus der Geschäftswelt ist es nicht mehr wegzudenken, will man mit seiner Firma expandieren. Englisch hat sich als Verhandlungssprache durchgesetzt und ist auch in der Politik die erste Fremdsprache, in der international kommuniziert wird. Firmen tun gut daran, ihre Web-Auftritte mindestens zweisprachig zu gestalten, um potenzielle Kunden aus dem Ausland über die Firma und deren Produkte zu informieren. Umgekehrt kann man mit der Beherrschung der englischen Geschäftssprache natürlich auch sein Gegenüber besser verstehen und neue Märkte erschließen.

Gerade ältere Menschen beherrschen das Englische jedoch nicht fließend, ihre Kenntnisse beruhen noch auf dem Schulenglisch. Dies reicht jedoch nicht aus, um in der Geschäftswelt zu kommunizieren. Eine Fortbildung ist daher bei vielen notwendig. Sprachschulen haben diesen Markt erkannt und bieten Kurse für Geschäftsenglisch an. Diese werden zumeist von Erwachsenen besucht. Die Kurse können als Bildungsurlaub oder Weiterbildung geltend gemacht werden und werden oftmals vom Arbeitgeber bezahlt. Doch auch Privatpersonen, die Zusatzqualifikationen erlangen möchten, besuchen Kurse für englische Geschäftsprache. Hier lernen die Teilnehmer sowohl die schriftliche Korrespondenz als auch die mündliche Anwendung der englischen Geschäftssprache. In Rollenspielen werden auch Telefonsituationen nachgeahmt, da hier oftmals ein großes Manko besteht.

In vielen Ausbildungsberufen gehört Geschäftsenglisch auf den Stundenplan. Industriekaufleute haben zum Beispiel täglich mit englischsprachigen Geschäftspartnern zu tun. Fremdsprachenkorrespondent ist ein beliebter Ausbildungsberuf, der auf den späteren Einsatz in international agierenden Firmen vorbereitet. Im Unterricht werden grundlegende Grammatiken vermittelt, simultanes Dolmetschen geübt, Telefonate geprobt, Übersetzungen angefertigt und verschiedene Geschäftsbriefe aufgesetzt. Die Abschlussprüfungen finden in der jeweiligen Handelskammer statt. Die Prüflinge müssen hier ohne jegliche Hilfsmittel einen Geschäftsbrief in englischer Sprache erstellen. Die Angaben können dabei zum Beispiel auf Englisch vom Tonband kommen, sodass sich die Prüflinge zunächst Notizen machen müssen, bevor die Aufgabe bearbeitet werden kann. Die Übersetzung eines Geschäftsbriefes ins Deutsche gehört ebenfalls zu den Prüfungsaufgaben. Die mündliche Prüfung besteht zumeist aus einem fingierten Telefonat auf Englisch.

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